Die Stille hat einen neuen Namen - Splinter Cell Conviction
Gehen wir nochmal zum Anfang der Story.In Splinter Cell - Double Agent musste Sam Fisher seinen besten Freund töten, als wäre das nicht schon das schlimmste aller Dinge, für einst den besten Spion der Spielewelt, wurde ihm auch noch seine Tochter genommen. Am Anfang des Spiels wird die Szene mit der Tochter wiederholt und baut darauf auf. Es werden immer wieder Szenen aus vergangenen Spielen, gezeigt und widergespiegelt. Die Bekanntmachung des neuen Spiels hat für viel Aufregung gesorgt. Alle Splinter Cell Liebhaber, vor allem aber auch die Action-Fans waren sehr interessiert an der Entwicklung des neuen Spiels. Als dann das Entwicklerteam "Ubisoft Montreal" den 29. April 2010 als das Erscheinungsdatum bekannt gab, waren alle sehr gespannt. Sie freuten sich um so mehr, denn der fünfte Teil "Splinter Cell Double Agent" liegt schon über 3 Jahre zurück. Alle wollten die verbesserte Grafik und die anderen Erneuerungen in Augenschein nehmen.
Unterschied zwischen PC- und Konsolen Version:
In Puncto "Grafik" liegt die PC-Version wohl etwas vor der Konsole. Die Steuerung ist bei beiden Geräten sehr benutzerfreundlich und somit nicht wirklich ein großer Entscheidungspunkt.
Die Kampagne:
Also ich persönlich kann bis jetzt nicht über die Kampagne klagen, ich finde sie an der einen oder anderen Stelle sogar etwas knifflig. Die Missionen finde ich bis jetzt sehr Abwechslungsreich und sehr gut gelungen. Einmal ist man im Irak, das andere mal in einer Stadt oder auf einem Rummelplatz. Die Orte und Missionen finde ich sehr gut gewählt und es ist mal etwas anderes. Man erhält Punkte, für das erledigen spezieller Aufgaben, damit lassen sich Ausrüstung und Waffen aufbessern. Um das Image von Sam Fisher ein wenig böser zu gestalten, geben die Entwickler Sam Fisher in der deutschen Version die Stimme von Vin Diesel. An manchen Stellen klingt diese richtig böse und passend, bei normalen Dialogen, aber ein wenig überheblich und arrogant.
Der Onlinemodus:
Momentan ist es noch sehr mit Problemen verbunden, den Onlinemodus zu nutzen. Ich persönlich hatte leider noch nicht das Vergnügen. Durch eine Meldung von Ubisoft weiß ich, dass sie an dem Problem arbeiten und in naher Zukunft ein Patch rausbringen wollen, das diesen Fehler beheben soll.
Falls es Neuigkeiten gibt, werden diese hier vermerkt.
Grafik und Aussehen:
Die Bewegungen und Videoszenen sehen auf den ersten Blick sehr gut aus, nur die Schatten die teils flimmern, springen einem direkt ins Auge. Da die Grafik auf einer Art 3D-Schulter-Kamera basiert, sehen die Bewegungen manchmal nicht ganz stimmig aus, dies fällt gerade bei Verhören auf. Die Stealth-Kills und die damit verbundenen Slow-Motion Wiederholungen sind sehr ansprechend, aber von manchen Standpunkten aus, ein wenig fragwürdig.
Gameplay:
Das Gameplay finde ich sehr gut und sehr einfach. Die Beschriftungen an den Wänden und Gegenständen finde ich manchmal ein wenig überflüssig, aber für nicht so erfahrene Spieler ist es sicherlich hilfreich. Man kann die Leute anvisieren und markieren, wenn man dann noch in einer erfolgsversprechenden Position ist, muss man nur noch abdrücken. Die Gegner werden dann in einer Slow-Motion-Perspektive getötet, ohne dass man selbst einen Kratzer abkriegt. Wenn Sam in Deckung ist und die Wachen ihn dennoch entdeckt haben, kann er sich trotzdem leise und schnell wegbewegen. Wenn er dann in einer sicheren Position ist, bleibt an der Stelle wo die Wachen ihn zuletzt gesehen haben eine weiße Silhouette zurück. Dort vermuten die Wachen ihn nun, aber Sam kann sie jetzt hinterrücks und tükisch erledigen.
Fazit:
"Sam Du hast Dich wirklich gemacht!" Man muss dem alten Sam nicht wirklich nachtrauern. Die Kampagne bietet mit sieben Stunden Spielzeit spielspaß pur, jedoch könnte sie etwas länger sein. Trotz der banalen Rache-Story ist Conviction ein richtig gutes Stealth-Action-Game.
Zum Schluss kann ich nur noch sagen, Freunde von spannenden Actionspielen und Fans von Splinter Cell Spielen, sollten unbedingt zugreifen. Die Arbeit die Ubisoft sich gemacht hat, wurde wiedermal mit vielen Auszeichnungen belohnt. Die Altersbeschränkung auf 18 Jahre finde ich durchaus gerechtfertigt, denn es ist an manchen Stellen sehr blutig und könnte für jüngere Spieler negative Auswirkungen haben.
Splinter Cell, Ubisoft, Conviction, Spion, Sam Fisher
12.05.2010 -
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